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Carmen López Hernández

Lic. Phil. Psychologist

Master in Human Resources

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Switzerland

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Was macht eine Psychologin in meiner Firma?

Sehr einfach: Viele Probleme von Firmen befinden sich zunächst in den Köpfen ihrer Mitarbeiter und Manager, bevor sie in der Bilanz erscheinen. Bei diesen Emotionen und Verhaltensweisen anzusetzen, kann viel Geld, Energie und Zeit sparen. Schauen wir uns einige Beispiele an.

Carmen López

Psychologin. Master in Human Resources.

Situation 1. Kommunikationsmanagenment

Bevor ein wichtiger Mitarbeiter zur Konkurrenz wechselt, hat er über dieses Thema lange nachgedacht. Zuvor gab es eine Ursache. Und diese Ursache kann durch eine scheinbar unbedeutende Kleinigkeit ausgelöst worden sein. Was, wenn wir diese Kleinigkeit erkannt hätten? Was, wenn die Lösung gewesen wäre, dem Mitarbeiter zu sagen, wie wichtig er für das letzte Projekt der Firma gewesen ist? Nur ein Satz könnte die Unkosten, verursacht durch das Ausscheiden eines talentierten Mitarbeiters, sparen... Wie viel würden Sie zahlen, um die richtigen Worte im richtigen Moment zu wissen?

 

Lösung: Die Psychologie kann natürlich nicht Gedanken lesen, aber die Signale von Unzufriedenheit erkennen. Die Psychologie erlaubt ein Ambiente zu schaffen, wo Mitarbeiter ihre Zweifel und Frustrationen äussern können. So kann man Lösungen für Konflikte finden, bevor sie Geld kosten.

 

Situation 2.

Emotionenmanagenment

Wirtschaft sind Ziffern, Geld, Mathematik, alles Konzepte, die durch den präfrontalen Kortex gesteuert werden. Das ist das Teil unseres Gehirns, durch welchen wir uns am meisten von Tieren unterschieden. In einem Sekundenbruchteil können wir unser Gehirn steuern, eine mathematische Rechnung zu machen. Wir kontrollieren den Prozess. Aber was ist mit unserem Verhalten und unseren Emotionen, die sind bekanntlich nicht so einfach zu kontrollieren. Probieren Sie mal: Das nächste Mal wenn Sie wütend sind, versuchen Sie sich innerhalb einer Sekunde zu beruhigen. Sie werden es nicht können, sogar wenn daraufhin eine wichtige Geschäftsbesprechung scheitern könnte. Gefühle siegen oft über Verstand und besonders die negativen Emotionen wie Angst, Sorge oder Wut sind die am schwierigsten zu kontrollierenden. 

 

Lösung: Psychologen wissen, dass die beste Lösung ist, die Gefühle durch ihre Signale zu identifizieren, bevor sie an die Oberfäche kommen. Durch gezielte Übungen kann man dies erreichen und sich viele Probleme bei der Arbeit  und ... zu Hause sparen.

 

Situation 3.

Changemanagenment

Kreativität ist zum Schlüssel geworden, um sich einem schnell verändernden Markt stellen zu können. Die bisherige absolute Qualitätspolitik ist nicht mehr gültig. Vielleicht Sie haben vorher mit dieser Philosophie gewonnen, aber heute kann es Ihre Firma ruinieren. Wie ändern Sie sich von einer Null-Fehler-Mentalität zu einer modernen Innovations-Mentalität? 

 

Lösung: Die Psychologie nutzt eine Kombination von verschiedenen Strategien in diesem Fall, eine beinhaltet jedoch eine Änderung in der Unternehensführung. Wo zuvor Fehler kritisiert wurden, werden sie jetzt akzeptiert. Man muss die Risikomentalität mehr fördern, und sie den  Mitarbeitern klarmachen. Wir müssen unser Verhalten überdenken und anders auf Fehler reagieren. Veränderung müssen oben anfangen, bei Managern und Chefs. Das wichtigste ist nicht was Sie sagen, sondern was Sie machen und wie Sie reagieren. Sie sind das Vorbild für alle anderen und müssen durch die Kontrolle von Emotionen und Verhalten diese Änderungen an die Mitarbeiter vermitteln können.

 

Die Psychologie ist ein sehr mächtiges Werkzeug. Der Arbeit mit Emotionen und Verhalten kann vieles bewirken: Besseres Arbeitsklima, mehr Zielgerichtetheit, mehr Zufriedenheit und Motivation im Team. Zum Schluss erscheint dies in der Bilanz.